Im Januar: Was ist denn fair?

Werkstätten zum Weltgebetstag 2017
und Filmabend

2017 führt uns der Weltgebetstag nach Südostasien in die Inselwelt der Philippinen. Mit über 100 Sprach- und Kulturgruppen sind die ­­­Philippinen ein Land der Vielfalt und Gegensätze. Von den mehr als 7000 Inseln sind etwa 880 bewohnt. Passend zum Motto „Was ist denn fair?“ wird die zentrale Bibelstelle des Gottesdienstes das Gleichnis von den Arbeiter_innen im Weinberg sein (Matthäus 10,1-16).
Am ersten Freitag im März feiern christliche Frauen in über 170 Ländern ökumenisch den Weltgebetstag. Die Werkstätten auf Kirchenkreisebene bieten Informationen zur Vorbereitung. Die Lieder werden gemeinsam geübt und Ideen zu möglichen Gestaltungselementen für den Gottesdienst werden vorgestellt und erprobt. Einen Filmabend in Zusammenarbeit mit dem FilmClub Heide bieten wir auch wieder an.
Termine:
Samstag, 21. Januar 2017 , 10 – 16.30 Uhr in Heide, Gemeindehaus, Berliner Straße 7-9
Samstag, 28. Januar 2017 , 10 – 16.30 Uhr in Meldorf, Gemeindezentrum Klosterhof
Leitung: Katja Hose und das Team des Frauenwerkes
Kosten: 5 € in Heide und Meldorf
Anmeldungen: bis zum 18./25. Januar in der Geschäftsstelle unter 04832/972 430

Termin für Filmabend:
Mittwoch,15. Februar 2017, 19.15 Uhr
Ort: Filmtheater „LichtBlick“ Heide, Süderstraße 24.
Kartenreservierung unter: 0481/686811

 

Bild Film Lola

Film: Lola
Ein tragisches Ereignis führt zwei Großmütter in der philippinischen Hauptstadt Manila zusammen – der Enkel der einen ist angeklagt, den Enkel der anderen bei einem Raub ermordet zu haben. Nun sind sie vor ähnliche Schwierigkeiten gestellt, denn beide stammen aus der Unterschicht Manilas und müssen Geld auftreiben; der einen fehlt das Geld für die Bestattung und die Gerichtsverhandlung, der anderen um die Kaution für ihren Enkel zu bezahlen. Der Film begleitet die Bemühungen der beiden alten Frauen, die von einer scheinbar grenzenlosen Fürsorge angetrieben werden.

Regisseur Brillante Mendoza hat in den letzten Jahren viel von sich reden gemacht in Cannes und Venedig mit Filmen, die an die Grenzen des Darstellbaren gingen beim Versuch, die Wirklichkeit von den Rändern der Gewalt her filmisch zu fassen. Auch „Lola“, sein berührendes Meisterwerk um die beiden Großmütter im Sturm und Regen Manilas, ist eine inszenierte Wirklichkeit, die von einer Nähe lebt, die keine gespielte ist.

Der Film läuft im Original mit deutschen Untertiteln im Rahmen des Weltgebetstags der Frauen zum Länderschwerpunkt Philippinen in Kooperation mit dem Frauenwerk Dithmarschen.